Olympiafeeling für unsere Alvesröder Bogensportler bei den Finals 2026
Eines der großen deutschen Sport-Highlights, die Finals 2026, gingen am Sonntag zu Ende und Hannover erwies sich als toller Gastgeber für ein solches sportliches Großereignis. Auch in diesem Jahr starteten Bogensportlerinnen und Bogensportler vom VfV Concordia Alvesrode bei den Finals, ein wenig inspiriert von unserer Blankbogen-Mannschaft des Jahres 2025, denn die Damen sicherten sich im vergangen Jahr den Meistertitel und wurden mit Goldmedaillen belohnt.
Am vergangenen Donnerstag traten Ulrike Bauer und Robin Postler als Mixed-Team mit ihren Recurvebögen an. Wie alle Teilnehmenden hatten sie zunächst eine Qualifizierungskurse auf dem Schützenplatz zu absolvieren. Bei kaltem Wetter und böigem Wind mussten alle Teilnehmenden eines hochkarätig besetzten Starterfeldes ihre besten Leistungen abrufen. Hier standen die deutschen Nationalkaderschützinnen und -schützen neben den ambitionierten Vereinssportlerinnen und -sportlern. Mit 1163 Ringen (Robin 589 Ringe, Ulrike 574 Ringe) erreichten die beiden Alvesröder Platz 12 bei 43 teilnehmenden Teams und qualifizierten sich für die Achtel-Finalrunde. Ein riesiger Erfolg auf den hin beide fleißig trainiert hatten. Zur Freude von Robin und Ulrike durften sie nun gegen Lisa Lucks und Kilian Meyer, beide deutsche Kaderschützen, vom BSG Raubling antreten.
Im ersten Match erzwangen unsere Alvesröder eine Satzpunkteteilung. Doch mussten sie im zweiten und dritten Satz das Team aus Raubling ziehen lassen, die dieses Achtelfinale 5:1 für sich entschieden.
Trotzdem ist für unsere stolzen Starter vom VfV Concordia klar, Ziel beim nächsten Mal wird sein, auch das erste Match zu gewinnen. Finale zu schießen macht nämlich sehr viel Spaß.
Die Alvesröder Recurve-Damenmannschaft mit unserer ehemaligen Blankbogenschützin Merle Lehmann (453 Ringe), Samantha Stanton (523 Ringe) und Ulrike Becker 591 qualifizierte sich mit insgesamt 1567 Ringen für den Platz 8 bei 17 teilnehmenden Mannschaften und damit für das Viertelfinale. Hier trafen sie auf die späteren neuen deutschen Vize-Mannschaftsmeister 2026, Charline Schwarz, Balbina Kellerer und Katharina Bauer von der BSG Raubling 1, die das Viertelfinale mit 6:0 klar für sich entschieden. Auch wenn unsere Mannschaft chancenlos gegen diese übermächtigen Gegnerinnen war, blicken die drei glücklich und sehr zufrieden auf dieses tolle Sportereignis zurück. Die Finals haben ein gewisses “Olympiaflair” nach Hannover gebracht und dieses war mit einem Heimfeeling verbunden. Wann und wie oft kann eine Sportlerin oder ein Sportler so etwas erleben?
Doch wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten. Eines müssen sich die Organisatoren der Finals ankreiden lassen. Da der Veranstaltungsort der Qualifizierungskurse sowie der kleinen Finale an keiner Stelle kommuniziert und auch nicht im offiziellen Zeitplan aufgeführt wurde, hatten Zuschauerinnen und Zuschauer bei den Finals kaum eine Chance sich die Wettkämpfe auf dem hannoverschen Schützenplatz anzusehen. Das ist sehr bedauerlich.
Abschließend gibt es auch noch sehr erfreuliche Nachrichten von Elena Idensen zu berichten, die teilweise beim VfV Concordia Alvesrode trainiert hatte. Mit ihren Mannschaftskolleginnen vom BSC BB-Berlin 1, Clea Josina Reisenweber und Melina Koepper, holte sie die Goldmedaille und wurde neue deutsche Meisterin mit 5:3 Punkten gegen die BSG Raubling 1. Zusätzlich errang sie mit ihrem Mixed-Teamkollegen Bastian Gropp vom SV Geratal Elxleben eine Bronzemedaille.
Im Namen der Bogensparte gratulieren wir unseren Teilnehmern zu diesen tollen Leistungen.













